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Harry Graeber’s verbrachte Kinder- und Jugendjahre in einem Heim haben ihn geprägt und nicht Verbitterung, sondern eine sanftmütige Wesensform vermittelt. Obwohl er fest im Leben steht, hat er sich kindhaftes Staunen und kindhafte Entdeckungsfreude bewahrt und möchte in diesem Punkt nie erwachsen werden. Dabei engagiert er sich mit viel Kraft und Hingabe für sozial Schwache und Bedürftige, für Mitmenschen, die ihr Lebensglück verloren haben und nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
So hat er in Eigeninitiative das Hilfsprojekt “Iss was e.V. – Die Aischgründer Tafel” ins Leben gerufen, um mit Lebensmittelspenden an Obdachlose und seßhafte Bedürftige einen winzigen Ausgleich schaffen zu können, zwischen dem Überfluss auf der einen und dem Mangel auf der anderen Seite, weiterhin hat er eine Goodwill-Radtour für die Benefiz-Aktion des Bayerischen Rundfunks “Sternstunden – Wir helfen Kindern” organisiert und durchgeführt und hat schließlich seinen sicheren Beruf als Standesbeamter aufgegeben, um als selbständiger Betreuer mit den Schwächsten unserer Gesellschaft, den Behinderten und Kranken auf Augenhöhe zu gehen und ihnen in ihrem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben zur Seite zu stehen.

In seiner autobiographisch geprägten Erzählung “Misshandelte Zukunft” hat Harry Graeber die Erlebnisse und die Entwurzelung seiner Familie im Nachkriegsdeutschland aufgearbeitet und will damit zugleich Einblick in das für ein Stück gesamtdeutsche Geschichte beispielhafte Einzelschicksal kleiner Leute geben und gerade auch die Aufmerksamkeit derer gewinnen, die nicht selbst betroffen sind. In einer Zeit des Überflusses beschreibt der Autor das Aufwachsen junger Menschen “in einer Art seelischen Hungerzustandes”.

Das Buch soll lediglich als Schilderung und keinesfalls als Anklage gegen die seinerzeit vorherrschenden Verhältnisse verstanden werden, denn der Autor hat sich selbst mit seinen Kindheitserlebnissen längst ausgesöhnt.

Im Bayerischen Rundfunk, Studio Franken (Bayern2Radio) erschien 1997 ein Ausschnitt des damals in Planung befindlichen Buches als einstündige Funkerzählung, welche im Juli 2000 erneut ausgestrahlt wurde.

Lesung in einer Buchhandlung